Wie so häufig ließ ich auch die vergangene Woche mit "titel thesen temperamente" ausklingen. Dort wurde der Film "Die 4. Revolution" besprochen. Leider kann man den Beitrag nicht anschauen, sondern nur nachlesen.
Ich weiß gar nicht, ob bei mir so großes Interesse an dem Film geweckt wurde, aber beeindruckend fand ich am Beitrag die unten zitierte Stelle. Zeigt sie doch einmal mehr, daß das, was man so für Wahrheit hält, nicht alternativlos ist bzw. jene 'Wahrheiten' nicht selten das Ergebnis erfolgreicher Medienkampagnen sind (in denen häufig mit "wissenschaftlichen Prognosen" argumentiert wird)*.
Los Angeles. Eine Megastadt mit 20 Millionen Einwohnern. Ausreichend Strom für dieses Lichtermeer können nur Atom- und Kohlekraftwerke liefern. Sagen die Lobbyisten der mächtigen Energiewirtschaft. Wie etwa Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur: "Es ist völlig utopisch, dass wir unseren Energiebedarf innerhalb weniger Jahrzehnte durch erneuerbare Energien decken werden."
(...)
Doch schon jetzt gibt es ganze Landstriche, die zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Zum Beispiel in Dänemark. "Und deswegen halte ich es für die größte und schlimmste aller Umweltverschmutzungen, dass immer wieder von zahllosen Energie-Experten versucht wird der Gesellschaft auszureden, dass es diese Perspektive überhaupt in überschaubarer Zeit geben könnte", sagt Hermann Scheer vom Weltrat Erneuerbare Energien. "Weil man damit die Gesellschaft deaktiviert."
(...)
[Ein alter Windpark aus den 70ern, der nicht mehr in Betrieb ist] Ein Friedhof der Träume in Kalifornien. Der Öl-Mann Ronald Reagan wollte keine alternativen Energien. Bei seinem Amtsantritt ließ er demonstrativ die Solaranlage vom Weißen Haus abmontieren. Würde dieser Windpark mit modernen Windrädern bestückt, könnte er soviel Strom wie fünf Atomkraftwerke liefern. [daserste.de]
* Übrigens: Wer weiß, ob sich Gleiches nicht auch für die 'Wahrheit' Klimakatastrophe sagen lässt...
Kommentare